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renARTurierung


renARTurierung

Am Donnerstag, den 19. 5. 19:00 wird die Ausstellung "renARTurierung" eröffnet. Diese Ausstellung wurde von der Künstlerin Angelika Flaig kuratiert und zeigt Arbeiten von Dorothea Geppert-Beitler, Jose Santos und Ulli Heyd. Alle drei Künstler eint, dass sie Malerei nicht nur auf den Umgang mit Farbpigmenten beschränkt sehen, sondern auch die Photographie der Wesensart von Malerei zuordnen. Folglich wird der Schwerpunkt dieser Ausstellung auf dem jeweils fotografischen Oeuvre der Künstler liegen, dessen gemeinsamer Nenner Naturreflexionen ausmachen. Dabei geht es sicherlich darum, das Medium Fotografie seines dokumentarischen Grundcharakters zu entbinden und es seiner auf den bestimmten Augenblick einzufangen, gerichteten Technik und Fähigkeit etwas entgegenzusetzen, das fern von der Aktualität, das Lebendige als Gegenwartsmoment zu erstarren und zu konservieren, Lebendigkeit als Prozess schildernd so zu inszenieren vermag, dass der gewählte Bildausschnitt nicht als Beschneidung fungiert, sondern im übertragenen Sinne vielleicht wie ein Bühnenraum eine Tiefe erkennen lässt, welche dann eine Vielschichtigkeit aufzuzeigen vermag.

Ulli Heyd seit vielen Jahren mit dem Thema "Gespinste und Geflechte, sowohl in der Malerei als auch in der Fotografie befasst, inszeniert oder integriert ihre Fotografien in Objekte, die als Installationen, im Raum präsent, diesen zu verändern vermögen.

Bei Dorothea Geppert-Beitler ist es ihre Serie vier kleiner Fotografien mit dem Titel "Goldwasser" die sich den unbegrenzten Möglichkeiten des Wassers ein Farbenspiel zu inszenieren widmet, eine Auseinandersetzung mit Veränderung, Vielschichtigkeit und gegenseitiger Bezugnahme schafft. Jose Santos, der 2013 den 1. Preis innerhalb des Wettbewerb "Erde-Feuer-Wasser-Luft beim Umweltfotofestival "horizonte-zingst" gewann , sagt über sich selbst er sei nicht auf eine Sache darzustellen fokussiert.

Jose Santos ist oft in der freien Natur unterwegs und setzt sich mit deren Gegebenheiten auseinander, wobei die Fotografie ähnlich wie bei Geppert und Heyd ihm dazu dient die Vielschichtigkeit und das Ineinanderwirken natürlicher Kräfte aufzuzeigen, so schafft er mit technischer Perfektion und großer Einfühlsamkeit, die ihn vor Effekthascherei bewahrt , oft in Sekundenbruchteilen eigenständige Bildrealitäten.

Dorothea Geppert-Beitler, Ulli Heyd und Jose Santos nehmen sich vor, mit ihren fotografischen Natur-Reflexionen, den Oberlichtsaal zu verwandeln in ein subjektiv experimentelles Wahrnehmungslabor. Die Kuratorin hat mit der Auswahl der Künstler und Exponate das Ziel verfolgt, dem Besucher des Oberlichtsaals ein Seherlebnis zu bieten: Fotografie als Bild gebenes Mittel malt und zeichnet mit Licht.

Anlässlich der Vernissage spielt Ulrike Stortz (Violine) Adriana Holzky



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